Evakuierungsgepäck sinnvoll zusammenstellen
Ein vorbereitetes Evakuierungsgepäck ersetzt weder den Schutz vor akuter Gefahr noch die Anweisungen der Behörden. Es kann aber helfen, bei einer kurzfristigen Evakuierung wichtige persönliche Dinge ohne hektisches Suchen mitzunehmen und die ersten Tage außerhalb der Wohnung besser zu bewältigen.
Was bei einer Evakuierung zählt
Ein Hausbrand, Hochwasser, ein Gasleck oder ein Bombenfund können dazu führen, dass Menschen ihre Wohnung kurzfristig verlassen müssen. Dann haben der Schutz von Menschen und die Anweisungen von Feuerwehr, Polizei oder anderen Einsatzkräften Vorrang. Ein vorbereitetes Evakuierungsgepäck ist kein Sicherheitsversprechen. Es kann jedoch verhindern, dass wichtige Dinge wie Medikamente, Ausweise oder warme Kleidung erst unter Zeitdruck zusammengesucht werden müssen.
Die zentrale Frage lautet: Was braucht ein Haushalt in den ersten Tagen außerhalb der Wohnung, und was lässt sich im Ernstfall schnell und sicher mitnehmen?
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, für jedes Familienmitglied nicht mehr mitzunehmen, als in einen Rucksack passt. Ein Rucksack lässt beide Hände frei und ist meist besser handhabbar als ein Koffer.
Sicherheit geht vor dem Gepäck
Bei Rauch, Feuer, austretendem Gas oder einer anderen unmittelbaren Gefahr zählt zuerst, den Gefahrenbereich über den vorgegebenen Weg zu verlassen. Nehmen Sie einen Rucksack nur mit, wenn er sofort erreichbar ist. Gehen Sie nicht in eine gefährliche oder verrauchte Wohnung zurück, um Dokumente, Medikamente oder Gepäck zu holen.
Ob Fenster und Türen geschlossen oder Strom, Gas und Wasser abgestellt werden sollen, hängt von der jeweiligen Gefahrenlage ab. Deshalb haben örtliche Durchsagen, Warnmeldungen und Weisungen der Einsatzleitung Vorrang vor allgemeinen Vorsorgetipps.
Für akute Gefahrensituationen hilft eine einfache Reihenfolge:
- Menschen schützen und Anweisungen der Einsatzkräfte befolgen.
- Den Gefahrenbereich über den vorgegebenen Weg verlassen.
- Das Evakuierungsgepäck nur mitnehmen, wenn es ohne Verzögerung erreichbar ist.
- Weitere Informationen über amtliche Warnkanäle verfolgen.
Wofür ein Evakuierungsgepäck gedacht ist
Ein Evakuierungsgepäck ergänzt die Vorsorge zu Hause, ersetzt sie aber nicht. Ein Lebensmittel- und Wasservorrat ist vor allem wichtig, wenn Menschen in der Wohnung bleiben können oder sollen. Für die häusliche Eigenvorsorge nennt das BBK: „Idealerweise 2 Liter pro Person und Tag.“
Diese Werte lassen sich nicht einfach auf einen Rucksack übertragen. Wie viel Wasser unterwegs tragbar und erforderlich ist, hängt vom Evakuierungsweg, Wetter, Alter, Gesundheitszustand, körperlicher Belastbarkeit und einer tatsächlich verfügbaren Nachversorgung ab. Eine pauschale Trinkmenge für jede Evakuierung wäre deshalb irreführend. Eine robuste Wasserflasche gehört ins Evakuierungsgepäck. Für die weitere Versorgung sind die Hinweise zu Unterkunft, Ausgabestellen oder örtlicher Trinkwasserversorgung maßgeblich.
Für Trinken, die Zubereitung von Lebensmitteln oder Säuglingsnahrung sowie für die Versorgung von Wunden sollte Trinkwasser oder behördlich als hygienisch geeignet bestätigtes Wasser verwendet werden. Wasser unbekannter Qualität ist dafür nicht automatisch geeignet. Nach einem Hochwasser oder bei Störungen der Wasserversorgung können Gesundheitsamt und Wasserversorger Abkochhinweise oder Nutzungseinschränkungen anordnen. Liegt keine solche Anordnung vor, kann das Trinkwasser weiter verwendet werden.
Das Gepäck muss nicht möglichst viele Krisenszenarien abdecken. Es soll die persönliche Versorgung, Orientierung und Handlungsfähigkeit für die erste Zeit außerhalb der Wohnung unterstützen.
Den Inhalt nach persönlichen Prioritäten planen
Ein sinnvoller Rucksack folgt nicht einer möglichst langen Einkaufsliste. Entscheidend sind die Abhängigkeiten im Alltag. Vier Fragen helfen bei der Auswahl:
- Was ist für Gesundheit und persönliche Versorgung unverzichtbar?
- Was wird für Identifikation, Kontakt und Orientierung benötigt?
- Was hilft in den ersten Tagen außerhalb der Wohnung?
- Was kann die jeweilige Person tatsächlich selbst tragen?
Ein vorhandener Tages- oder Wanderrucksack ist meist ein guter Ausgangspunkt. Er sollte trocken und gut erreichbar aufbewahrt werden. Besonders wichtige Dinge gehören in leicht zugängliche Fächer. Allgemeine Gegenstände können im Haushalt aufgeteilt werden. Persönliche Medikamente, Sehhilfen oder Hilfsmittel sollten dagegen klar einer Person zugeordnet bleiben.
Gesundheit, Medikamente und Pflege
Persönliche Medikamente, ein aktueller Medikationsplan und unverzichtbare Hilfsmittel gehören in den Rucksack. Dazu können etwa Brille, Hörsystem, Inhalator, Insulinbedarf oder individuell benötigtes Zubehör zählen. Auch Erste-Hilfe- und Wundversorgungsmaterial kann sinnvoll sein.
Welche Medikamentenreserve passend und zulässig ist, lässt sich nicht allgemein festlegen. Das hängt von Verordnung, Haltbarkeit, Lieferbarkeit sowie Lager- und Transportbedingungen ab. Bei kühlpflichtigen Arzneimitteln, Medikamenten mit engem Anwendungsschema oder einer Versorgung mit Beatmungs-, Dialyse- oder Ernährungstechnik reicht ein Rucksack allein nicht aus. Betroffene Personen können mit behandelnder Praxis, Apotheke, Pflege- oder Assistenzdienst klären, welche Reserve, Unterlagen, Kühlung, Stromversorgung und Unterstützung im Einzelfall erforderlich sind.
Ist ein unverzichtbares Medikament nicht verfügbar oder wurde seine vorgeschriebene Lagerung möglicherweise unterbrochen, sollten Dosierung oder weitere Anwendung nicht eigenmächtig verändert werden. Je nach Dringlichkeit kommen behandelnde Praxis, Apotheke, Pflegedienst oder ärztlicher Bereitschaftsdienst als Anlaufstellen infrage.
Bei Lebensgefahr oder wenn bleibende Schäden nicht ausgeschlossen werden können, ist der Notruf unter 112 vorgesehen. Bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb der Praxiszeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 bei der Einschätzung der passenden Versorgung.
Dokumente, Geld, Schlüssel und Datenschutz
Eine kleine wasser- und möglichst stoßgeschützte Mappe kann die erste Organisation außerhalb der Wohnung erleichtern. Sinnvoll sind insbesondere Ausweisdokumente, Gesundheitskarte, wichtige Kontaktangaben, Haus- und gegebenenfalls Autoschlüssel sowie etwas Bargeld.
Der Rucksack sollte jedoch nicht zum vollständigen Privatarchiv werden. Umfangreiche Versicherungsakten, Kontoauszüge, Passwörter oder sämtliche Familienunterlagen erhöhen bei Verlust das Risiko von Missbrauch. Eine sinnvolle Vorsorgeregel lautet deshalb: Nehmen Sie nur Angaben mit, die für Identifikation, medizinische Versorgung oder die erste Kontaktaufnahme erforderlich sein können. Kontaktlisten, Vollmachten oder Angaben zu Pflegebedarf sollten vor fremdem Zugriff geschützt aufbewahrt werden.
Bei Kindern und unterstützungsbedürftigen Erwachsenen gilt besonders: Notieren Sie nur notwendige Daten und stimmen Sie die Weitergabe, soweit möglich, mit der betroffenen Person oder den Sorgeberechtigten ab. Wichtige Telefonnummern gehören zusätzlich auf Papier. Ein Smartphone kann leer, beschädigt oder bei Netzproblemen nur eingeschränkt nutzbar sein.
Warnungen, Licht und Kommunikation
Ein batteriebetriebenes oder kurbelbetriebenes Radio, eine Taschenlampe, Reservebatterien, Ladekabel, eine geladene Powerbank sowie Notizblock und Stift sind praktische Ergänzungen. Ein Smartphone bleibt für Kontakt und Informationen nützlich, sollte aber nicht der einzige Informationsweg sein.
Warnungen können über Cell Broadcast, Warn-Apps, Radio, Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge oder Einsatzkräfte vor Ort verbreitet werden. Cell Broadcast ergänzt diesen Warnmix, ist aber keine Garantie für den Empfang. Das Gerät muss unter anderem eingeschaltet, geladen, empfangsbereit und kompatibel sein. Auch Strom- und Mobilfunknetz müssen funktionieren. Radio und weitere Warnkanäle bleiben deshalb wichtig.
Taschenlampen sind für ein Evakuierungsgepäck in der Regel die risikoärmere Lichtquelle. Offenes Feuer, Heizgeräte, Campingkocher, Grills oder Stromaggregate gehören nicht in einen Rucksack für die Evakuierung. Solche Geräte sind kein Ersatz für eine sichere Unterkunft und dürfen nur entsprechend ihrem vorgesehenen Einsatzort sowie den Herstellerangaben verwendet werden. Das Grillen mit Holzkohle in Innenräumen oder Garagen ist lebensgefährlich.
Essen, Trinken und Hygiene
Das BBK empfiehlt für das Notgepäck haltbare Verpflegung für zwei Tage in staubdichter Verpackung. Hinzu kommen eine Wasserflasche, Essgeschirr, Besteck, Dosenöffner und Taschenmesser. Wählen Sie Lebensmittel, die ohne Kochen auskommen, zur persönlichen Ernährung passen und nicht zwingend gekühlt werden müssen.
Geeignet sein können beispielsweise haltbare Brotprodukte, Nüsse, Konserven oder andere vertraute Lebensmittel. Entscheidend sind Verträglichkeit, Allergien, Schluckstörungen sowie religiöse oder medizinische Ernährungsvorgaben. Für Säuglinge, Schwangere, ältere Menschen und immungeschwächte Personen ist eine besonders sorgfältige Auswahl wichtig. Benötigte Spezialnahrung, Trinkwasserqualität sowie eine gegebenenfalls notwendige Kühlung oder Ersatzversorgung sollten vorab mit den zuständigen Behandelnden oder Versorgungsstellen geklärt werden.
Beim Vorrat ist zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum zu unterscheiden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt für ungeöffnete und angemessen gelagerte Ware und ist nicht automatisch ein Wegwerfdatum. Lebensmittel mit dem Hinweis „zu verbrauchen bis“ sollten nach Ablauf dagegen nicht mehr verzehrt werden. Bei sichtbarem Verderb, Schimmel, undichten oder beschädigten Verpackungen sollte ein Produkt entsorgt werden. Krankheitserregende Keime lassen sich nicht zuverlässig sehen, riechen oder schmecken. Besonders immungeschwächte Personen sollten Lebensmittel möglichst frühzeitig verbrauchen.
Hygieneartikel müssen nicht umfangreich sein. Sinnvoll ist, was für die persönliche Versorgung in den ersten Tagen benötigt wird. Dazu können Zahnbürste, Menstruationsprodukte, Windeln, Inkontinenz- oder Pflegeartikel gehören. Wenn Wasser knapp ist, können Feuchttücher zur Handreinigung dienen. In einer Unterkunft oder bei behördlich angeordneten Hygienemaßnahmen gelten die Vorgaben vor Ort.
Kleidung und Schutz vor Witterung
Kleidung für einige Tage, Wetterschutz, feste Schuhe oder Gummistiefel, Kopfbedeckung, Arbeitshandschuhe sowie Schlafsack oder Decke können die erste Zeit außerhalb der Wohnung erleichtern. Kleidung im Zwiebelprinzip lässt sich besser an wechselnde Temperaturen anpassen als eine einzelne sehr dicke Schicht.
Der Umfang muss zum Gewicht passen. Für manche Personen sind warme Kleidung, Inkontinenzversorgung oder notwendige Hilfsmittel wichtiger als zusätzliche Gegenstände, die nur für eine unbestimmte Möglichkeit eingepackt werden.
Unterschiedliche Bedürfnisse früh einplanen
Nicht alle Menschen in einem Haushalt brauchen denselben Rucksack. Entscheidend ist, dass der Haushalt als Gruppe handlungsfähig bleibt und besondere Abhängigkeiten bekannt sind.
Für Kinder kann ein kleiner eigener Rucksack mit Wechselkleidung, einem vertrauten Gegenstand und einer kindgerecht gestalteten Kontaktkarte hilfreich sein. Die Karte sollte nur erforderliche Angaben enthalten, etwa Name und eine erreichbare Kontaktperson. Besprechen Sie altersgerecht, bei wem Kinder im Fall einer Trennung Hilfe suchen können, beispielsweise bei erkennbaren Einsatzkräften.
Menschen mit Mobilitäts-, Sinnes-, Pflege- oder Assistenzbedarf benötigen häufig mehr als eine Tasche. Wichtig sein können eine verlässliche Begleitperson, Hilfsmittel, barrierefreie Beförderung, Kommunikationsunterstützung oder eine gesicherte Strom- und Medikamentenversorgung. Die Vorbereitung ist dabei oft individuell und ergänzt die allgemeinen Empfehlungen. Mit Zustimmung der betroffenen Person kann eine aktuelle, datensparsame Informationskarte vorbereitet werden. Darauf können notwendige Unterstützung, Kommunikationsform, wichtige Hilfsmittel und eine Kontaktperson stehen.
Auch Tiere brauchen eine eigene Planung. Dazu gehören eine sichere Transportmöglichkeit, Wasser, Futter, Leine oder Geschirr, Kennzeichnung und erforderliche Medikamente. Ob Tiere in einer Notunterkunft aufgenommen werden können, hängt von der örtlichen Lage und den Vorgaben der zuständigen Stelle ab. Wenden Sie sich bei Bedarf an Einsatzleitung oder Kommune, statt von einer einheitlichen Regel auszugehen.
Wenn eine Evakuierung angeordnet wird
Eine amtliche Warnung enthält je nach Lage Angaben zum Gefahrengebiet, zur Dringlichkeit, zum Verhalten, zu Wegen, Sammelstellen und weiteren Informationsquellen. Lesen oder hören Sie die Meldung vollständig. Teilen Sie keine verkürzten, ungeprüften oder nicht amtlich bestätigten Informationen weiter.
Im Ereignisfall kann folgende Orientierung helfen:
- Unterstützen Sie Kinder sowie Personen mit vereinbartem Hilfebedarf, soweit dies ohne Eigengefährdung möglich ist.
- Nehmen Sie den vorbereiteten Rucksack mit, suchen Sie aber nicht lange nach fehlenden Dingen.
- Nutzen Sie die angegebenen Fluchtwege, Sammelpunkte oder Verkehrsmittel.
- Halten Sie Zufahrten für Feuerwehr und Rettungsdienst frei und fahren Sie nicht in abgesperrte Bereiche.
- Teilen Sie einer Sammelstelle oder Unterkunft frühzeitig mit, wenn Medikamente, Assistenz, Pflege, barrierefreie Unterbringung oder Unterstützung für ein Tier erforderlich sind.
- Kehren Sie erst zurück, wenn die zuständige Behörde oder Einsatzleitung die Rückkehr freigibt.
Eine Kontaktperson außerhalb des unmittelbar betroffenen Gebiets und ein einfacher Treffpunkt können helfen, wenn Angehörige getrennt werden oder Mobilfunknetze überlastet sind. Die Absprachen sollten kurz und realistisch bleiben. Wichtig ist, wer wen informiert, wer gegebenenfalls Unterstützung organisieren kann und welche Hilfe tatsächlich verfügbar ist.
Das Evakuierungsgepäck aktuell halten
Ein Rucksack hilft nur, wenn sein Inhalt zum gegenwärtigen Alltag passt. Prüfen Sie ihn regelmäßig und besonders nach Veränderungen wie neuen Medikamenten, geänderten Dosierungen, neuen Hilfsmitteln, gewachsenen Kindern, einem Haustier, einem Umzug oder geänderten Kontaktpersonen.
Achten Sie dabei insbesondere auf:
- Gewicht, Tragekomfort und Erreichbarkeit des Rucksacks
- Medikamente, Medikationsplan, Hilfsmittel und besondere Lagerbedingungen
- Ladezustand und Zustand von Powerbank, Radio und Batterien
- Haltbarkeit, Verpackungen und Verträglichkeit der Lebensmittel
- Wasserflasche und hygienischen Zustand des Inhalts
- Kleidung, Schuhe sowie Pflege-, Hygiene- und Babyartikel
- Kontaktdaten, Schlüssel und datensparsame Informationskarten
Geeignete Lebensmittel können nach dem Prinzip „zuerst eingelagert, zuerst verbraucht“ verwendet und ersetzt werden. So bleibt der Inhalt alltagstauglich und unnötige Verschwendung wird vermieden.
Kompakte Orientierung: drei Entscheidungsdimensionen
Ein Evakuierungsgepäck ist dann sinnvoll geplant, wenn drei Punkte zusammenpassen:
- Sicherheit: Es ist sofort erreichbar und tragbar. Es wird nur mitgenommen, wenn dadurch keine Gefahr oder Verzögerung entsteht.
- Persönliche Abhängigkeiten: Medikamente, Hilfsmittel, Pflegebedarf, Ernährung, Kommunikation und Unterstützung sind wichtiger als eine möglichst lange Standardliste.
- Örtliche Lage: Wasser, Unterkunft, Wege, Rückkehr und weitere Versorgung richten sich im Ereignisfall nach den Anweisungen der zuständigen Behörden und Einsatzkräfte.
Typische Bestandteile sind deshalb ein tragbarer Rucksack, persönliche Medikamente und Hilfsmittel, Erste-Hilfe-Material, Ausweis und Gesundheitskarte, Schlüssel, etwas Bargeld, Kontakte auf Papier, Licht und Radio, eine Powerbank, Trinkwasser, haltbare Verpflegung für zwei Tage, Kleidung und Wetterschutz sowie notwendige Hygiene- und Pflegeartikel. Für Kinder, Menschen mit Unterstützungsbedarf und Tiere braucht es jeweils eine eigene, realistisch tragbare Ergänzung.
Ein vorbereitetes Evakuierungsgepäck ist vor allem eine geordnete persönliche Überbrückung für eine Ausnahmesituation. Es ersetzt weder professionelle Hilfe noch die Lageentscheidung vor Ort.
Quellen und weiterführende Informationen
- Vorsorgen für Krisen und Katastrophen Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe